Das LustZentrum der Frau

16.11.2017
Die Klitoris ...


...das einzige Organ das für die LUST zuständig ist: die KLITORIS


Sie ist, meinen viele, der Ausgangspunkt der weiblichen Lust. Einige Männer und Frauen haben noch immer seltsame Vorstellungen von Lage und Funktion der Klitoris . Noch immer denken viele nämlich nur an den kleinen, sichtbaren Teil der Klitoris, wenn es um die weibliche Lust geht. Aber da ist noch weit mehr.


 Ein kurzer Blick auf die Biologie-Geschlechtsidentität
Das Geschlecht eines Kindes wird schon genetisch bei der Zeugung bestimmt. Alle Embryos haben eine Art Knospe, die man als Wölbung erkennen kann. Bis zur achten Schwangerschaftswoche sind die Embryos gleich, dann beginnt der Körper mit der Produktion von Testosteron und ein Junge entsteht. Dadurch wird die kleine Wölbung angeregt zu wachsen und entwickelt sich zu einem Penis und einem Hodensack. Bei einem Mädchen wird sie zur KLIOTORIS und zu SCHEIDENLIPPEN. Es ist ein komplexes Geschehen. Also die Klitoris und die Penisspitze des Mannes haben ähnliche Voraussetzungen.


der Penis ist wie die Klitoris mit unzähligen Nervenenden ausgestattet und reagiert hochsensibel auf Berührungen und Stimulation. eine Gemeinsamkeit: Penis und Klitoris sind beides erektile Organe. Die Erregung bewirkt einen verstärkten Blutzufluss, der beide, Penis und Klitoris anschwellen lässt und ihr Empfindungsvermögen verstärkt.
Wie der Penis besteht auch der Kitzler aus einer Eichel (Glans), einem Schaft und Schwellkörpern. Im Unterschied zum Penis ist von der Klitoris jedoch nur ein kleiner Teil äußerlich sichtbar: der Schaft und die hochempfindliche Eichel. Zusammen umfassen sie nur etwa ein Zehntel des Gesamtvolumens des klitoralen Gewebes.
Der größte Teil des weiblichen Lustorgans liegt im Inneren des Beckens, wie Untersuchungen der australischen Urologin Helen O’Connell 1998 erstmals aufgedeckt haben. Das weitläufige, paarig angelegte Schwellkörpergewebe umfasst zwei Klitoris Schenkel und zwei zwiebelförmige Schwellkörper. Die beiden Schenkel sind 6–9 cm lang, reichen tief ins Becken und vereinigen sich vor dem Schambein zum Klitoris Schaft. Die beiden zwiebelförmigen Schwellkörper schmiegen sich teilweise an die Vorderwand der Vagina an und umschließen den Scheidenvorhof elastisch. Damit liegt der Kitzler viel näher an der Harnröhre und bedeckt einen viel größeren Teil der vorderen Vaginalwand, als bislang angenommen. Schenkel und Schwellkörper bilden eine besonders erogene Zone rund um die Harnröhre und den Scheideneingang.
 
Hohe Nervendichte – hohe Empfindlichkeit
Kein anderes menschliches Organ ist derart dicht mit Nervenfasern versorgt wie der Kitzler. Zirka 8.000 Nervenendungen treffen in der Klitoris-Eichel zusammen, etwa 4.000 von jeder Seite. Damit ist die nervliche Versorgung dichter als jene der menschlichen Zunge, ja sogar dichter als jene der männlichen Eichel.
Um das hochempfindliche Organ entsprechend zu schützen, ist die Klitoris-Eichel von einer Vorhaut bedeckt. Eine direkte Berührung ist erst möglich, wenn die Vorhaut (Präputium) zurückgezogen wird. Solche Berührungen werden aufgrund der enormen Empfindlichkeit oft gar nicht toleriert; andere Frauen hingegen kommen erst dadurch zum vollen Genuss.

Was im Einzelfall gut tut, ist also sehr unterschiedlich und auch stimmungsabhängig. Das Empfinden kann sich von Situation zu Situation unterscheiden oder sich sogar während ein- und derselben sexuellen Begegnung mehrfach ändern.

Orgasmus
Früher unterschied man bei der Frau zwischen dem "vaginalen" Orgasmus, der durch Bewegungen des Penis in der Scheide erreicht wird, und dem "klitoralen" Orgasmus, der durch Stimulation der Klitoris-Eichel herbeigeführt wird. Diese Unterscheidung scheint zunehmend an Bedeutung zu verlieren, zumal immer klarer wird, dass an jedem Orgasmus, egal, wie er herbeigeführt wird, die Erregung klitoraler Nervenfasern beteiligt ist.